Auf den Spuren der Anunnaki: Expeditionen in die mythische Vergangenheit des Planeten Erde


 
Was wäre wenn?
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(TOP 10 REZENSENT)    (#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)    Rezension bezieht sich auf: Auf den Spuren der Anunnaki: Expeditionen in die mythische Vergangenheit des Planeten Erde (Gebundene Ausgabe) Neben Erich von Däniken ist der Autor die zweite Lichtgestalt der so genannten Prä-Astronautik. In seinem Buch "Der zwölfte Planet" (1976) stellt Sitchin die These auf, dass es einen bisher unbekannten Planeten in unserem Sonnensystem gibt, der auf einer sehr weiten elliptischen Umlaufbahn um die Sonne kreist und nur im Abstand von einigen tausend Jahren der Sonne näher kommt. Von diesem Planeten (Nibiru) kamen die Anunnaki vor 432000 Jahren auf die Erde um die Menschen zu versklaven und Gold abbauen zu lassen, das sie brauchten, um die Umweltprobleme auf ihrem Planeten zu lösen.

Ich möchte mich an der schon lange anhaltenden Diskussion über diese und andere Thesen Sitchins nicht weiter beteiligen, wenngleich ich nicht verhehlen will, dass sie mir aus vielerlei physikalischen und biologischen Gründen als doch etwas weit hergeholt erscheinen. Wer sich für Gegenargumente interessiert, kann unter http://www.gwup.org/themen/texte/praeastronautik/theoriensichtin.html genügend davon finden.

Im vorliegenden Buch berichtet Sitchin über seine Reisen zu verschiedenen Ausgrabungsstellen und historischen Plätzen. Immer besteht sein Ziel darin, Beweise für den Besuch von Außerirdischen auf der Erde zu finden. Im Wesentlichen sind das erstens direkte Hinweise, die er auf alten Zeichnungen und Darstellungen gefunden haben will. Dort sieht man seiner Meinung nach Ausrüstungen von Astronauten oder deren Flugobjekte. Zweitens meint er eine Reihe von Hinweisen gefunden zu haben, die auf kulturelle Gemeinsamkeiten von Völkern des Mittelmeerraumes und Zentralamerikas hindeuten, die schon bestanden haben sollen, als eine Verbindung zwischen diesen Völkern nach der gängigen Lehre nicht möglich war. Das interpretiert Sitchin als indirekte Beweise, weil sie auf eine Reisetätigkeit hindeuten, die damals nur mit Hilfe von Außerirdischen gelingen konnte.

Natürlich kann der gewöhnliche Leser nicht überprüfen, ob Sitchin nun Recht hat oder nicht. Ich verstehe zwar die Aufregung der Sitchin-Gegner, möchte mich ihr aber nicht anschließen. Man kann Sitchins Bücher doch einfach als eine Art Science-Fiction-Literatur auffassen. Dann lesen sie sich wirklich gut und man kann sich in eine Was-wäre-wenn-Welt hineinträumen.

Fazit.
Wer Sitchins Thesen für wahr hält, wird von diesem Buch begeistert sein. Wer nicht unbedingt glaubt, was der Meister behauptet, muss es ja nicht kaufen. Es bietet auf jeden Fall genug Stoff zum Phantasieren oder Träumen. Gut geschrieben ist es allemal. In diesem Sinne die fünf Sterne.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 24. Februar 2009
Kundenrezensionen:
3. 'Historische' Reisen nachvollzogen
2. Was wäre wenn? (die aktuell angezeigte Rezension)
1. ein besonderer Reiseführer
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