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Die Reise des T.S. Spivet
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T.S. Spivet, wächst auf einer Farm in Montana auf. Sein Vater ist Cowboy, seine Mutter Wissenschaftlerin, auf der ewigen Suche nach einem besonderen Käfer. Dann gibt es noch seine Schwester Gracie und einen toten älteren Bruder, Layton, dessen Tod erst im Laufe des Buches genauer erzählt wird. T.S. ist 12 Jahre alt, hochbegabt und Kartenzeichner. Eines Tages bekommt er einen Anruf eines Instituts in Washington, dass er einen Preis für eines seiner Werke gewonnen hat - sein Mentor Dr. Yorn hat ihn für den Preis vorgeschlagen. Und so macht er sich auf die Reise mit einem Güterzug, um seinen Preis anzunehmen und eine Rede zu halten. Eine Reise von West nach Ost durch die USA beginnt, aber auch eine Reise zu sich selbst. Am Ende wird das Buch fast ein bißchen fantastisch, aber er bekommt das, was er sich vor allem nach dem Tod seines Bruders immer wünschte: die Liebe seines Vaters. Eine anrührende, besondere Geschichte und bestimmt das schönste Buch, das ich je in den Händen gehalten habe. Ein wenig unhandlich durch das etwas größere Format, aber wenn man das Buch aufschlägt weiß man warum: rings um den Satzspiegel sind Zeichnungen von T.S. zu finden, die manchmal eine Nebengeschichte erzählen, manchmal nur etwas veranschaulichen, was gerade im Text erzählt wird. Ein wirklich ganz besonderes Buch!
Eine Rezension von Britney >
vom 16. Juni 2010 |